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Gruppen I ZURÜCK |
| Existenz inverser Elemente |
Auf der Vorseite hatten wir gesagt: Die Verknüpfung in einer Gruppe muß abgeschlossen sein, und drei Gesetze erfüllen. Diese Seite erklärt das dritte Gesetz (Gesetz über die Existenz eines inverser Elemente). Zuerst wollen wir zur Schulmathematik zurückspringen, und den Begriff "Inverses Element" wiederholen. Nehmen wir an, wir addieren folgende zwei Zahlen: 3 + (-3) = 0 Das Ergebnis (Null) ist gleich dem neutralen Element der Addition. Deshalb nennt man die Zahl -3, das zur Zahl 3 inverse Element bezüglich der Addition. Noch ein Beispiel: Jetzt führen wir eine Multiplikation aus: 5 Das Ergebnis (Eins) ist das neutrale Element der Multiplikation. Deshalb nennt man die Zahl 1/5 das zur Zahl 5 inverse Element bezüglich der Multiplikation. Nun stellt sich die Frage, wie die inversen Element bezüglich der Addition von 2x2 Matrizen heißen. Es sind die 2x2 Matrizen, deren Elemente entgegengesetzte Vorzeichen haben: ![]() Beweis: Addiert man zur Matrix A die inverse Matrix B, so erhält man die Nullmatrix. Man beachte den Unterschied: Für die Verknüpfung in einer Gruppe gilt: Es muß nur ein neutrales Element geben, aber es muß zu jedem Element ein inverses Element geben. |