Extrema ZURÜCK
Methode 2:
Zweite Ableitung untersuchen
a-absatz.pcx (280 Byte) Einleitung
Mit der folgenden Methode (Untersuchung der 1. und 2.Ableitung) kann man oft
(aber nicht immer) ein Extremum rechnerisch bestimmen. Falls diese Methode
versagt, muß auf das Tabellenverfahren zurückgegriffen werden.
  
a-absatz.pcx (280 Byte) Satz
Gegeben sei eine Funktion f(x) und eine Stelle x0.
Außerdem sei die erste Ableitung f '(x) an dieser Stelle gleich Null: f '(x0)=0
Dann gilt:

f "(x0) < 0       =>     Die Funktion hat an der Stelle x0 ein Maximum
f "(x0) > 0       =>     Die Funktion hat an der Stelle x0 ein Minimum
f "(x0) = 0       =>     Keine Aussage möglich. Genauer:
                                An der Stelle x0 kann sowohl ein Sattelpunkt
                                als auch ein Extremum vorliegen.
      
a-absatz.pcx (280 Byte) Beispiel:
Gegeben sei eine Funktion f(x):

Wir bestimmen die erste Ableitung:

Wir setzen die erste Ableitung gleich Null:

Wir lösen diese (reinquadratische) Gleichung:

Wir bilden die 2.Ableitung:

Wir setzen die Nullstellen der ersten Ableitung in die zweite Ableitung ein:

Jetzt können wir den oben genannten Satz anwenden:
Weil bei x=–2 die 2.Ableitung kleiner alsNull ist, liegt dort ein Maximum vor.
Weil bei x=2 die 2.Ableitung größer als Null ist, liegt dort ein Minimum vor.
Wir bestimmen noch die y-Koordinaten, indem wir die berechneten
x-Koordinaten in die gegebene Gleichung f(x) einsetzen:

Die Koordinaten der Extrema lauten also:

Bild: