Linearfaktorenzerlegung 

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Faktorisieren
einer Funktion:

Anzahl der Nullstellen
gleich dem  Grad der
gegebenen Funktion
aber Normalform
liegt NICHT vor
a-absatz.pcx (280 Byte)

Einleitung

Nun behandeln wir einen ähnlichen Fall wie auf der Vorseite:
Die ganzrationale Funktion f(x) ist wieder vom Grad n und
hat n Nullstellen (x1, x2 , x... xn),  aber f(x) liegt nicht
in Normalform vor (d.h. an a-unglei.gif (854 Byte) 1):
py05s7p2.pcx (2460 Byte)
dann kann die Funktion f(x) nur in Linearfaktoren und den
Faktor an zerlegt werden. Dazu klammert man zuerst an aus:
py05s7p1.pcx (2460 Byte)

Die "Klammer" hat die gleichen Nullstellen (x1, x2 , x... xn) wie die gesamte
Funktion f(x), denn die Funktion ist ja die "Klammer"  gestreckt um den Faktor an
Deshalb kann die "Klammer"  in Linearfaktoren zerlegt werden, indem man den Satz von
der vorigen Seite einfach auf die Normalform in der Klammer anwendet, und man erhält:

py05s7p1.pcx (2460 Byte)
Wir halten dies in einem neuen Satz fest:

a-absatz.pcx (280 Byte)

Satz

a-kreis1.pcx (176 Byte) Gegeben sei eine ganzrationale Funktion f(x) vom Grad n:

          f(x) = anxn  +  an–1xn-1 + ...  +  a1x  +   a0

a-kreis1.pcx (176 Byte) Diese Funktion f(x) habe nun genau n Nullstellen:

          x1, x2 , x... xn 

a-kreis1.pcx (176 Byte) Dann kann die Funktion f(x) in den konstanten Faktor an
    und die folgenden Linearfaktoren zerlegt werden:

        f(x) =  an·(x–x1)·(x–x2)·(x–x3) · ... · (x–xn)

            
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