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Quadratische Gleichungen V ZURÜCK
Herleitung der
Lösungsformel
durch Vergleich
der Basen
a-absatz.pcx (280 Byte) Erklärung des Verfahrens
Wir wollen nun die Lösungsformel für Gleichungen der Art
(x+a)²=c eine andere Art herleiten.

Auf der linken Seite lösen wir die Gleichung wieder allgemein,
auf der rechten Seite ist ein Beispiel angegeben:
q04s10p1.pcx (4262 Byte)
Wenn c positiv ist, kann man c als Potenz einer Wurzel schreiben:
q04s10p1.pcx (4262 Byte)
Wir vergleichen die Basen miteinander: Die Gleichung ist auf
jeden Fall richtig, wenn x+a gleich der Wurzel aus c ist.
Aber es gibt noch eine zweite Lösung: Wenn die Basis nicht
(x+a) heißen würde, sondern –(x+a), dann wäre die Gleichung
auch richtig, denn es gilt: [–(x+a)]² = (x+a)² . Dir vorige
Gleichung hat also zwei Lösungen:
q04s10p1.pcx (4262 Byte)
Natürlich müssen wir die Formeln noch nach x umstellen:
q04s10p1.pcx (4262 Byte)
Beide Gleichungen kann man wieder zusammenfassen, und wir
erhalten die uns bereits bekannte Lösungsformel:
Eine quadratische Gleichung vom Typ:    q04s10p1.pcx (4262 Byte)
hat die Lösungen:
q04s10p1.pcx (4262 Byte)

        

a-absatz.pcx (280 Byte) 1.Sonderfall: c=0
Dann liegt eine "faktorisierte Form" vor, und man kann die Lösungsmenge
L={a}sofort ablesen (siehe Kapitel III).
    
a-absatz.pcx (280 Byte) 2. Sonderfall: c<0
Ist c negativ dann können wir c nicht als Potenz einer
Wurzel schreiben, das Verfahren funktioniert dann
nicht, d.h. die Gleichung (x–a)²=c hat keine Lösung.