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Inhalt zu: Vektorräume VI ZURÜCK |
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| Nebenklassen: Einführung an einem Beispiel |
Sei U ein
Unterraum des Vektorraumes V. Addiert man zu jedem Element des Unterraumes u einen Vektor v hinzu, so erhält man die Nebenklasse v+U = {v+u1, v+u2, v+u3, ...} |
| Gleichheit von Nebenklassen |
Sind zwei
Nebenklassen v+U und w+U gleich, dann liegt die Differenz der Repräsentanten (v-w) in U. Umgekehrt gilt. Liegt die Differenz zweier Repräsentanten in U, dann sind sie Repräsentanten derselben Nebenklasse. |
| Beweis Teil 1 | Beweis: Wenn zwei Nebenklassen gleich sind, liegt v-w in U. |
| Beweis Teil 2 | Beweis: Liegt v-w in U, sind die Nebenklassen gleich. |
| Repräsentanten und Elemente einer Nebenklasse |
Jedes
Element der Nebenklasse v+U ist auch Repräsentant, und umgekehrt ist jeder Repräsentant von v+U auch Element von v+U. |
| Faktormengen | Die
Faktormenge V/U ist die Menge aller Nebenklassen von U, also die Menge V/U = {v+U, w+U, x+U, y+U...} |
| Wie wird aus einer Menge ein Vektorraum |
Man
definiert eine Verknüpfung auf der Menge M, wählt einen Körper K und definiert eine Verknüpfung zwischen den Elementen der Menge und den Elementen des Körpers. Beide Verknüpfungen müssen die Vektorraumaxiome erfüllen ... |
| Faktorräume | Wie wird
aus einer Faktormenge ein Vektorraum (Faktorraum genannt), in dem die Nebenklassen zu Vektoren werden: V/U (also den Nebenklassen) und den Elementen des Körpers zu zu |
| Nachweis der Axiome |
Natürlich
müssen die beiden Verknüpfungen so definiert sein, daß sie die uns bekannten Vektorraumaxiome erfüllen. |
| Nachweis der Wohldefiniertheit der Addition |
Die oben
genannte Verknüpfung (v+U) + (w+U) = (v+w)+U muß unabhängig von der Wahl der Repräsentanten v und w sein. Dies muß man beweisen ... |
| Nachweis der Wohldefiniertheit der Multiplikatin |
Die oben
genannte Verknüpfung k·(v+U) = (k·v) +U muß unabhängig von der Wahl des Repräsentanten v sein. Dies muß man beweisen ... |